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Gesellschaft, Ethik, Religion Im Zweifel schuldig

Im Jahr 1999 wurde Marcus Wiggins wegen Mordes verurteilt und sitzt seitdem im Gefängnis. 10 Jahre später rollt eine Gruppe angehender Juristen und Juristinnen den Fall noch einmal auf. Schnell sind sie von seiner Unschuld überzeugt. Eine Erfahrung, die das Leben dieser jungen Menschen prägen wird.

Legende: Video Im Zweifel schuldig abspielen. Laufzeit 48:33 Minuten.
Aus SRF mySchool vom 22.04.2016.

Als im Jahr 2009 einige Studierende der Northwestern University in Illinois den Fall des verurteilten Marcus Wiggins unter die Lupe nehmen, sind sie schnell von seiner Unschuld überzeugt. Bei ihrer Arbeit entdecken sie gravierende Fehler im Prozessverlauf: Der Tatort wurde nie untersucht, Befragungen fanden nicht statt und einige der involvierten Polizisten haben eine dunkle Vergangenheit. Ausserdem gibt es bis auf einige Zeugenaussagen keine handfesten Beweise.

Die Studierenden arbeiten mit dem «Center on Wrongful Convictions» in Chicago zusammen, welches Justizirrtümer aufklärt und somit für Gerechtigkeit kämpft. Mit der Zeit sammeln sie immer mehr Beweismaterial, welches die Unschuld von Marcus Wiggins belegen soll. Ob es letztlich für die Freilassung des Inhaftierten reichen wird, ist jedoch ungewiss.

Stufe: Sek I, Sek II

Fächer: Gemeinschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Recht

Stichwörter: Freiheitsentzug, Beweisführung, Fehlurteil, Folter, Gerichtsentscheid, Gefangenschaft, lebenslängliche Haftstrafe, Polizeigewalt, Machtmissbrauch, Rechtsanwalt.

Produktion: Axel Breuer, Luise Lindermair. First Hand Films, ORF 2012

Verkauf: Nicht im Angebot.

VOD: Bis 31.03.2019.

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