Schweizer Wirtschaft auf Kurs

Für das Jahr 2014 prognostiziert das Staatssekretariat für Wirtschaft ein Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent. Das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative wird jedoch als Risiko wahrgenommen. Hintergründe zur Schweizer Ökonomie und Gesellschaft liefert die Reihe «Wirtschaft und Gesellschaft».

Video «Gute Prognosen für Schweizer Wirtschaft» abspielen

Gute Prognosen für Schweizer Wirtschaft

1:02 min, aus Tagesschau am Mittag vom 18.3.2014

Für das laufende Jahr rechnet das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit einer Zunahme des schweizerischen Bruttoinlandprodukts von 2,2 Prozent. Das Seco bezeichnet diesen Anstieg als solide.

Zusatzinhalt überspringen

Beiträge zur Aktualität

Beiträge zur Aktualität

Herr und Frau Schweizer konsumieren, arbeiten, sparen, versichern sich und sorgen vor. Jeder Mensch beeinflusst mit seinem Handeln die Ökonomie. Das wirtschaftliche Alltagsverhalten im Überblick, in der Reihe «Wirtschaft und Gesellschaft».

Zum künftigen Wachstum soll die verbesserte Weltkonjunktur und die robuste Binnennachfrage beitragen. Ein beschleunigter Wandel dürfte auch zu tieferen Arbeitslosenzahlen führen. Lag die Arbeitslosenquote im Jahr 2013 noch bei 3,2 Prozent, soll die Quote dieses Jahr auf 3,1 Prozent sinken. 2015 dürfte der Anteil der Arbeitslosen laut Seco gar auf 2,8 Prozent fallen.

Masseneinwanderungsinitiative als Risiko

Als Konjunkturrisiko bezeichnet das Seco die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative und die damit zusammenhängenden, unsicheren Beziehungen zur EU. Darüber hinaus sorgt der Euroraum für Kopfzerbrechen bei den Ökonomen des Bundes. Vor allem die wirtschaftliche Erholung der südlichen Länder stehe noch auf «wackeligen Füssen».

Bruttoinlandprodukt, Arbeitslosenquote, Aussenhandel und Masseneinwanderungsinitiative: Die Ökonomie prägt die Gesellschaft und umgekehrt. Zusammenhänge und Hintergründe dazu liefert die Reihe «Wirtschaft und Gesellschaft».

Sendungen zu diesem Artikel