Schweres Erdbeben vor Kalifornien

Der Erdstoss vor der kalifornischen Küste vom Sonntagabend erreichte eine Stärke von 6,9. Berichte über Schäden und Opfer liegen keine vor. Der Golden State liegt am Pazifischen Feuerring - die geologisch aktivste Zone der Erde. Von diesem Gebiet berichtet die Reihe «Der Pazifische Feuerring».

Eine Luftaufnahme des San-Andreas-Grabens. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der San-Andreas-Graben in der Carrizo-Ebene. Hier treffen die Pazifische und die Nordamerikanische Platte aufeinander. Ikluft/Wikipedia

Laut der US-Erdbebenwarte lag das Epizentrum des schweren Erdbebens 77 Kilometer nordwestlich der Stadt Ferndale in einer Tiefe von sieben Kilometern. Der Erdstoss vom Sonntagabend war bis nach San Francisco, rund 500 Kilometer südlich des Epizentrums, zu spüren.

Schäden oder Opfer gibt es jedoch keine zu beklagen, wie die Behörden des Landkreises Humboldt im Norden Kaliforniens meldeten. Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum registrierte den Erdstoss, sah jedoch aufgrund der Erfahrung mit ähnlichen Beben keine Gefahr für eine Flutwelle.

Trailer: Der Pazifische Feuerring

0:52 min, aus SRF mySchool vom 26.6.2012

Im Land der Feuerberge

Der US-Bundesstaat Kalifornien, in dem sich am Sankt-Andreas-Graben die Pazifische und Nordamerikanische Platte reiben, wird immer wieder von Erdstössen erschüttert. 1994 starben in Los Angeles bei einem Beben der Stärke 6,7 über 60 Menschen. Im Jahr 1989 kamen in San Francisco bei einem Erdstoss der Stärke 6,9 67 Menschen ums Leben.

Kalifornien liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring – die geologisch aktivste Zone der Erde. Von diesem Gebiet berichtet die «SRF mySchool»-Reihe «Der Pazifische Feuerring» und nimmt die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise 40 000 Kilometer rund um den Pazifik.

Dabei zeigt die Filmreihe auch die Menschen entlang des Feuerrings. Wie diese über hunderte von Jahren gelernt haben, mit den Vulkanen zu leben und wie die Feuerberge ihre Zeremonien, Rituale, Mythologie und Kultur beeinflusst haben.

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