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Aktuell Sinabung treibt 25 000 Menschen in die Flucht

400 Jahre lang ruhte der indonesische Vulkan Sinabung. Im Jahr 2010 erwachte er und zwingt seither die Anwohner immer wieder, ihre Heimat zu verlassen. Am Samstag hat der Feuerberg auf Sumatra erneut Asche und Gesteinsbrocken bis in 5000 Meter Höhe gespuckt. Über 25 000 Menschen sind geflohen.

Inzwischen sind mehr als 25 000 Menschen aufgrund eines Vulkanausbruchs auf der indonesischen Insel Sumatra auf der Flucht. Am Samstag hatte der 2460 Meter hohe Sinabung wiederholt Gesteinsbrocken und Asche bis zu 5000 Meter hoch in die Luft geschleudert. Laut einem Sprecher des indonesischen Katastrophenschutzes mussten alle Anwohner im Umkreis von fünf Kilometern die Gefahrenzone verlassen.

Legende: Video Trailer: Der Pazifische Feuerring abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
Aus SRF mySchool vom 26.06.2012.

Im Land der Feuerberge

400 Jahre lang war der Sinabung ruhig, bis er 2010 wieder erwachte. Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, die geologisch aktivste Zone der Erde. Von diesem Gebiet berichtet die «SRF mySchool»-Reihe «Der Pazifische Feuerring» und nimmt die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise 40 000 Kilometer rund um den Pazifik.

In dieser Zone ereignen sich 90 Prozent der weltweiten Erdbeben, nirgends sonst brechen Vulkane derart häufig aus. Drei Viertel aller aktiven und erloschenen Vulkane befinden sich dort. Der Pazifische Feuerring ist ständig in Bewegung. An einigen Stellen sind die Erdplatten nur wenige Kilometer dick. Die ständigen Plattenverschiebungen erzeugen Schwächezonen, von wo aus flüssiges Magma aufsteigt und an die Erdoberfläche tritt – meist begleitet von schweren Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Die Filmreihe zeigt auch die Menschen entlang des Feuerrings. Wie diese über hunderte von Jahren gelernt haben, mit den Vulkanen zu leben und wie die Feuerberge ihre Zeremonien, Rituale, Mythologie und Kultur beeinflusst haben.