10 Jahre nachtwach

Zum zehnjährigen Bestehen rollt «nachtwach» einige der besonders eindrücklichen oder überraschenden Anrufe noch einmal auf und fragt nach, was seither geschehen ist.

Wem gehört unterdessen das Herz von Joachim, der 2007 von seiner amourösen Zuneigung zu einer Lokomotive erzählte? Wie verlief die Suche nach Helens Mutter, die 2010 beim Pilzesammeln im Wald spurlos verschwand? Und was macht Benedikt heute – jener Mann, der felsenfest davon überzeugt war, dass im Jahr 2012 die Ausserirdischen kommen? Im Telefon-Talk «nachtwach» haben zur Feier des Jubiläums Menschen das Wort, die bereits einmal mit Barbara Bürer verbunden waren.

Seit zehn Jahren bietet Barbara Bürer mit ihrem Telefon-Talk «nachtwach» Schlaflosen und Nachtaktiven eine Heimat. Kaum einer hätte damit gerechnet, dass sich «nachtwach» zum Dauerbrenner entwickeln würde, als die Sendung im Februar 2007 zum ersten Mal parallel auf dem damaligen Radiosender DRS 3 und dem Fernsehsender SF 1 in den Äther ging – eine Sendung, die ausschliesslich darauf basiert, dass das Publikum aus dem Leben erzählt? Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass genau darin das Erfolgsrezept liegt.

Über 2600 Gespräche hat Barbara Bürer in den vergangenen zehn Jahren geführt. Einige wenige nimmt sie in dieser Nacht wieder auf. Welche Wendung haben die Lebensgeschichten genommen? Wo stehen jene Menschen heute, die damals, vor zehn Jahren, in der Sendung aus ihrem Leben erzählt haben? Ein Wiederhören mit Geschichten aus der Vergangenheit.