Die Klangkobolde des Komponisten Kit Powell

Er ist Neuseeländer, lebt seit bald 30 Jahren in der Schweiz, und er ist neugierig. Und wie.

Keine Scheu hat er vor den Traditionen, die er so lustvoll wie dreist durcheinander wirbelt. Da klingt einmal Bachs «Musikalisches Opfer» an, Zwölftonreihen schweben im Hintergrund, überraschende Querverbindungen tun sich auf, überstürzen sich.

Das Ensemble für Neue Musik Zürich hat dem Klangtüftler Kit Powell im vergangenen Dezember ein Konzert zum 75. Geburtstag geschenkt. Es breitete den ganzen Kosmos dieses querständigen Klangmagiers aus, riskiert alles zwischen Unterhaltung und Tiefgang.

Wir senden die Aufnahme aus dem Kunsthaus Zürich vom 9. Dezember 2012.

Redaktion: Thomas Meyer