Klangchoreographie

Die Mechanik des Alltags bildet den Ausgangspunkt für Ricardo Eiziriks neues Werk – etwa Bewegungen und Gesten der Musiker, aus denen der Brasilianer die Choreographie seiner Klänge entwickelt.

Symbol auf Rosa
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Auch in «surge» wird es körperlich, jedoch formiert Katharina Rosenberger das Trio Catch zu einem Klangkörper, der gemeinsam atmet und pulsiert.
Vykintas Baltakas lässt das Klavier mit dem Computer interagieren. Er analysiert die live gespielte Musik, ändert Klangfarben und Artikulation, fügt Noten hinzu oder entfernt sie.
Johannes Maria Staud verlangt vom GrauSchumacher Pianoduo Klangtexturen, die am Klavier eigentlich kaum möglich scheinen, und die sich zu einem Klangrausch verdichten.

Katharina Rosenberger: surge für Klarinette, Violoncello und Klavier (UA)
Vykintas Baltakas: sandwriting für 2 Keyboards und Live-Elektronik (UA)
Ricardo Eizirik: obsessive compulsive music für Klarinette, Violoncello und expandiertes Klavier (UA)
Johannes Maria Staud: Im Lichte II für 2 Klaviere (UA)

SWR Experimentalstudio
Trio Catch
GrauSchumacher Piano Duo

Konzert vom 28.04.18, Festsaal Witten (Tage für neue Kammermusik Witten)

Redaktion: Florian Hauser