Lichter und Irrlichter

Die Komponistin Ezko Kikoutchi reflektiert in ihrer Komposition «Onobi» die in der japanischen Mythologie in verschiedenen Formen auftretenden atmosphärischen Geisterlichter.

Symbol auf Violet
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Das Trio SÆITENWIND präsentiert in Kombination mit Mike Svobodas «Apples, Bees and Ordnance» eine Fantasiewelt mit märchenhaften Erzählungen, Irrlichtern, Geistern, Charakterstücken.
Und das Ensemble Fiacorda spielt zwei Uraufführungen: Peter Mutter rückt in seiner Komposition «Gravitation» die Wahrnehmung in ein «Schein»-Licht und gibt an der Oberfläche trotzdem klare Energiezustände zu erkennen. Stephanie Haensler wiederum geht es grundsätzlich an: «Sein und Schein, Lockung und Täuschung, Realität und Illusion – mich mit solchen Begriffspaaren in meiner eigenen kompositorischen Sprache zu konfrontieren war mir quasi selbst leuchtende Leitlinie in dieser Arbeit.»

Ezko Kikoutchi: Onobi* für Saxophon, Violoncello und Akkordeon
Mike Svoboda: Apples, Bees and Ordnance für Saxophon Violoncello und Akkordeon
Trio SÆITENWIND

Peter Mutter: Graviton (2018) für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass (UA)
Helena Winkelmann: Rondo mit einem Januskopf für Violine und Violoncello
Stephanie Hänsler: Lichterloh (2018) für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass (UA)

Ensemble Fiacorda:
Robert Zimansky, Violine; Mateusz Szczepkowski, Violine; Monika Clemann, Viola; Nebojša Bugarski, Violoncello; Paul Gössi, Kontrabass; Fabio di Càsola, Klarinette; Marie-Thérèse Yan, Fagott; Henryk Kalinski, Horn

Konzert vom 27.03.18, Theater Rigiblick, Zürich

Das Konzert ist bis 30 Tage nach Sendetermin nachzuhören:
- Als einstündige, kommentierte Sendung mit einem Teil des Programms.
- Als ganzes Konzert, ohne Kommentar.

Redaktion: Cécile Olshausen