No reality: Steinklänge mit dem Mondrian Ensemble

Mit tönenden Steinen, die mit mechanischem Anschlag zum Klingen gebracht werden, beschäftigte sich 1991 erstmals eine Forschungsgruppe der ETH Zürich. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von «Stein-Instrumenten» und einen Verein für Steinklang-Musik.

Symbol auf Rosa
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

In diesem Programm stellt das Mondrian Ensemble einige Werke für Steinklang vor und verschränkt sie mit Kompositionen von Edu Haubensak. In der titelgebenden Auftragskomposition «No Reality» für Klavierquartett, Lithophon (Steininstrument) und Becken führt Haubensak seine mikrotonalen Klangwelten mit Steinklängen zusammen. Als Perkussionistin ist die Schwedin Erika Öhman zu Gast.

Edu Haubensak: «No Reality» für Klavierquartett und Perkussion (2019, UA
Edu Haubensak: «Octaves for Four» I-III (2013)
Hans-Jörg Meier: «Tre» für Grosses Lithophon solo (2015)
Mathias Steinauer: «Fossils and Shadows» für Litho, Orgalitho und andere Steine (1999/2016)

Mondrian Ensemble:
Ivana Pristasová (Violine), Petra Ackermann (Viola), Karolina Öhman (Violoncello), Tamriko Kordzaia (Klavier);
Erika Öhman (Perkussion, Gast)

Konzert vom 18. Februar, Gare du Nord Basel

Redaktion: Cécile Olshausen