Antoine Tamestit: Erforscher, Vermittler und Förderer

Der französische Bratscher liebt es, neue Klänge seines Instruments zu entdecken. Wenig gespielte Musik möchte er einem breiteren Publikum zeigen und er setzt sich aktiv für die Erweiterung des Bratschenrepertoires ein.

Die Bratsche kann noch zulegen! Die grosse Weiterentwicklung ihrer Spielmöglichkeiten begann im Gegensatz etwa zur Geige oder zum Klavier nicht im 19., sondern erst im 20. Jahrhundert. Antoine Tamestit fördert den Fortgang dieses Prozesses, indem er regelmässig Neukompositionen anregt. Aktuell ein Bratschenkonzert von Jörg Widmann, in welchem sich die Bratsche in ungewohnte Höhen emporschwingt.

In Parlando spricht der 36-jährige Familienvater ausserdem über seine Vorliebe für elegante Schuhe und für moderne Architektur, sowie über die kaum bekannte Streichtrio-Literatur.

Erstausstrahlung: 01.11.15

Redaktion: Moritz Weber