Antonio Pappano, Musikdirektor Royal Opera House

Als Kind hätte er am liebsten «Tony Smith» geheissen, war sogar kurz davor, seinen Namen offiziell zu ändern. Man mag sich deswegen an den Kopf greifen - klingt nicht der Name Antonio Pappano selbst schon wie Musik?

Aber was nutzt einem der schönste Name, wenn man auf dem Pausenhof permanent als «Pasta-Pappano» verspottet wird? Tempi passati. Heute trägt Antonio Pappano, 1959 als Sohn italienischer Einwanderer in der Nähe von London geboren und teils in den USA aufgewachsen, seinen Namen mit Stolz und die Liebe zur Oper ohnehin in den Genen: sein Vater war Gesangslehrer.

Ein Gespräch mit Antonio Pappano über Familienbande, Werdegang und seinen familiären Führungsstil als Musikdirektor des Royal Opera House Covent Garden.

Autor/in: Patricia Moreno