Douglas Boyd - vom Oboisten zum Dirigenten

Als Dirigent war er ein Spätzünder. Zum Glück, merkt Douglas Boyd an: Von seinem Platz als Oboist mitten im Orchester konnte er beobachten, was am Pult vorn funktioniert, und was nicht.

Schon im Chamber Orchestra of Europe, unter Claudio Abbado und Nikolaus Harnoncourt, hatte er eine Schlüsselstelle, dann tauschte er das Instrument mit dem Dirigentenstab.

Zur Zeit ist er neben seiner Position als Chefdirigent beim Musikkollegium Winterthur auch künstlerischer Leiter der Manchester Camerata.

Von seinem Weg aus dem Orchester ans Pult erzählt er im Gespräch.

Autor/in: Andreas Müller-Crepon