Legendär und unbekannt: Alkan

Als man den französischen Komponisten Charles-Valentin Alkan 1888 tot auf dem Küchenboden fand, war er bereits ein Mythos. Jahrzehntelang hatte der virtuose Pianist sich der Öffentlichkeit verweigert und ein Einsiedlerleben geführt.

Gleichzeitig hatte er die Ausdruckswelt seiner Musik in neue Gebiete vorangetrieben und lange vor Bartok ein «Allegro barbaro» geschrieben.

Fred van der Kooij diskutiert und illustriert die Facetten von Alkans Musik, die bis heute den Weg ins Konzertleben nicht gefunden hat. 

Autor/in: Roland Wächter