Pianist Gerhard Oppitz erkundet Ost und West

Als den «grossen Bedächtigen aus dem bayerischen Wald» hat man den 59-jährigen Pianisten Gerhard Oppitz schon charakterisiert - und es stimmt schon: Oppitz ist nicht jemand, der sich vorlaut ins Getümmel stürzt. Musik ist für ihn eine nachhaltige Kunst.

Doch der ehemalige Schüler von Wilhelm Kempff ist nicht nur der begnadete Beethoven- und Brahms-Interpret, als den man ihn kennt. Sein Herz schlägt auch für die Musik Japans: An ihr schätzt er zum Beispiel, dass sie mehr Fragezeichen setzt als Antworten gibt.

Autor/in: Norbert Graf