Cornelio Sommaruga - ein Leben für die Menschenwürde

Cornelio Sommaruga stand jahrelang im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Von 1987 bis 1999 war er Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Er hat die humanitäre Hilfe und zuvor schon die Schweizer Wirtschaft nachhaltig geprägt.

Sommaruga wurde als Sohn Schweizer Eltern in Rom geboren, promovierte in Zürich in Jurisprudenz und arbeitete auf einer Bank. Schliesslich war er während rund 20 Jahren für die Schweizer Aussenpolitik und Aussenwirtschaft tätig, bevor er IKRK-Präsident wurde.

Auch nach seiner Zeit im IKRK engagierte er sich weiterhin für Religionsfriede und Menschenwürde. Vor rund einem Jahr ist Sommaruga jetzt auch als Präsident des Genfer Internationalen Zentrums für Humanitäre Minenräumung zurückgetreten.

(Erstausstrahlung 23.1.2009)

Autor/in: Martin Heule