Die literarischen Nebenwirkungen einer Spurensuche im Emmental

  • Freitag, 23. Mai 2014, 20:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 23. Mai 2014, 20:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 25. Mai 2014, 15:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Als die junge Argentinierin Malvina Soledad Bertschi ins Emmental fuhr, um mehr über ihre Schweizer Vorfahren in Erfahrung zu bringen, konnte sie nicht ahnen, dass sie damit indirekt Pedro Lenz zu seinem Stück «I bi meh aus eine» verhalf.

Landschaft im Emmental
Bildlegende: Das Emmental im Morgennebel. Keystone

Mit «I bi meh aus eine» hat Pedro Lenz einem Mann aus dem Emmental ein literarisches Denkmal gesetzt, der im 19. Jahrhundert als Flüchtling die Schweiz verliess und in Argentinien als Begründer des Dorfes Romang in die Geschichte einging.

In «Passage» berichtet der Autor von seinen Recherchen und Begegnungen vor Ort. Und Malvina Soledad Bertschi, die junge Argentinierin, die Lenz durch die Suche nach ihren Schweizer Wurzeln im Emmental überhaupt auf die Spur von Theophil Romang alias Peter Wingeier gebracht hat, beschreibt ihr Verhältnis zur Schweiz und die Bemühungen, in Romang die schweizerische Kultur zu bewahren.