Fiona Tan: Nachdenken über Erinnerung und Identität

Die Videokünstlerin Fiona Tan befasst sich in Arbeiten seit vielen Jahren mit Fragen des Erinnerns und der Identität in einer multikulturellen Welt. Sie selbst lebt in den Niederlanden und hat Wurzeln in China und Australien.

Familienfotografien und Porträts spielten für Fiona Tan von Anfang an eine wichtige Rolle. Zum 50. Jubiläum des Aargauer Kunsthauses in diesem Sommer entwickelt die Künstlerin sogar ein eigenes Projekt mit privaten Schweizer Fotoalben: «Vox Populi» - Stimme des Volkes. 

In dieser «Passage2» geht Barbara Basting dem spezifischen Interesse der Künstlerin an der Erinnerungsthematik nach. Und situiert ihre Arbeit mit Familienfotos im Kontext des zeitgenössischen Interesses an Alltagsfotografie.

Autor/in: Barbara Basting