Fremdenlegionär und Deserteur: Das kurze Leben des Emil Selhofer

Der Schweizer Matrose Emil Selhofer verlässt 1944 seine Heimat und tritt in die französische Fremdenlegion ein, mit der er in den Indochinakrieg zieht. Dort wird er, wie er nach Hause schreibt, zum Verbrecher gemacht.

Eine Matrosenmütze in Nahaufnahme auf einem Schiff.
Bildlegende: Die Geschichte eines Schweizer Matrosen: Emil Selhofer. Flickr/Bundeswehr

Er desertiert und schliesst sich der vietnamesischen Befreiungsbewegung an, die den französischen Kolonialisten Widerstand leistet. Nach mehreren Jahren in der Fremde will Emil Selhofer zurück in die Schweiz, doch der Rückweg ist ihm versperrt. Seine Spur verliert sich im nordvietnamesischen Dschungel.

Der Historiker An Lac Truong Dinh skizziert in der Sendung von Sabine Bitter das intensive, aber kurze Leben des Schweizer Fremdenlegionärs und Deserteurs Emil Selhofer.

Von Sabine Bitter

Passage Sommerwiederholung - «Einblicke in die Schweiz»