Mascha Kaléko liest eigene Gedichte

Charakteristisch für die 1975 verstorbene Dichterin Mascha Kaléko ist eine Grossstadtlyrik mit ironisch-zärtlichem, melancholischem Ton. In einem 20-minütigen Gespräch erläutert sie ihre Arbeitsweise und liest anschliessend eigene Gedichte vor.

Als einzige bekannte weibliche Dichterin der Neuen Sachlichkeit wurde Mascha Kaléko häufig mit ihren männlichen Kollegen verglichen. Dies brachte ihr Bezeichnungen wie «weiblichen Ringelnatz» oder «weibliche Kästner» ein.

Archivaufnahmen aus den Jahren 1956, 1965 und 1971.

Teil 1/6 der Sommerserie «Stimmen aus dem Archiv»

Redaktion: Bernard Senn