«Yeah Yeah Yeah» und/oder «Yé-Yé»

«Yeah Yeah Yeah» wurde in den 60er-Jahren in England gesungen, «Yé-Yé» wurde die französische Antwort darauf genannt. Mit dem aktuellen Buch «Yé-Yé Girls of '60s French Pop» zeigt Pop Routes, dass die Spuren bis in die Gegenwart reichen.

Ausschnitt des Buchcovers«Yé-Yé Girls of '60s French Pop»
Bildlegende: Yé-Yé, Girl! Ein Buch widmet sich dem französischen Pop der 60er-Jahre Buchcover: «Yé-Yé Girls of '60s French Pop»

Auch wenn die französischen Liminanas 2013 (mit ironischem Unterton) «Votre Coté Yéyé M'emmerde» sangen, sind die Einflüsse des «Yé-Yé» keineswegs auf Frankreich beschränkt und strahlen bis heute aus. Sei es, weil eine englische Version von «Laisse Tomber Les Filles» (Serge Gainsbourg) im Film «Death Proof» von Quentin Tarantino auftauchte. Oder sei es, weil «Zou Bisou Bisou» in der TV-Serie Mad Men gesungen wurde (und als «Zoo Be Zoo Be Zoo» auch von Sophia Loren).

Vor allem die englische Musikszene hatte schon immer einen guten Draht nach Frankreich. Blur sangen mit Françoise Hardy, Led Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page spielte für Michel Polnareff, Pulp coverten ihn. Elvis Costello singt Charles Aznavour...

Gespielte Musik

Autor/in: Christoph Alispach, Moderation: Tina Nägeli, Redaktion: Christoph Alispach