Alphornmundstücke aus der Produktion von Fritz Frautschi

Der Name Fritz Frautschi ist in der Alphorn-Szene weitherum bekannt. Der Schönrieder stellt die Mundstücke für Alphörner her und legt dabei viel Wert auf Präzision. In der Sendung «Potzmusig» demonstriert er, wie sich das Holz des Mundstücks auf den Klang eines Alphorns auswirkt.

Ausserdem in der Sendung: «Der Tod zu Basel», eine Archivperle aus der umfangreichen Musiksammlung von Fritz Dür.

Beiträge

  • Fritz Frautschi (links) und Redaktor Roman Portmann testen verschiedene Mundstücktypen.

    Roman Portmann im Alphorn-Atelier von Fritz Frautschi

    «Ein Alphornmundstück muss aus natürlichem Material hergestellt werden», sagt Fritz Frautschi aus Schönried. Knochen oder Kuhhörner würden sich zum Beispiel als Naturmaterialien anbieten, doch heute seien die Mundstücke eigentlich alle aus Holz.

    Bei seinem Besuch im Alphorn-Atelier erfährt Roman Portmann ausserdem, dass Fritz Frautschi hauptsächlich das Holz vom Mehlbeerbaum verwendet. Für exklusivere Modelle greift er aber auch gerne auf Oliven-, Rosen- oder Ebenholz zurück. Je nach Holzart des Mundstücks, erhält das Alphorn einen helleren oder weicheren Klang.

    Roman Portmann

  • «Der Tod zu Basel» geht um

    Der Tod macht keinen Unterschied ob reich oder arm, ob Fürst oder Bettler, ob geliebt oder gehasst jeder wird eines Tages sterben

    Manch einer wünscht sich den Tod sogar herbei. Im Volkslied «Der Tod zu Basel» ist es ein frischvermählter, junger Mann, der seine Heirat bereut. Er wünscht seiner Gemahlin den Tod, und wird später selber zur Raison gezogen.

    Das Volkslied beruht sehr warhscheinlich auf dem Fresko «Basler Totentanz», welches sich im 15. Jahrhundert angeblich an der Kirchenmauer des Predigerklosters befand.

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Gespielte Musik

Moderation: Sämi Studer, Redaktion: Sämi Studer