Vierzig Jahre Bergüner Ländlerfründa

Seit vierzig Jahren pflegen sie die Bündner Ländlermusik ohne Schnickschnack und gerade heraus. Die Bergüner Ländlerfründa gelten zwar als Urgesteine, fühlen sich aber immer noch jung und dynamisch. Ihre Jubiläums-CD taufen sie deshalb «40 Jahre alt aber jung».

Ihren Musikstil bezeichnen sie selber denn aber doch traditionell. Es ist die Art von Ländlermusik, mit der sie selber gross geworden sind. Die Art von Ländlermusik, die schon seit Jahrzehnten grossen Einfluss auf Bündner Ländlerkapellen hatte. Seit ihrer letzten CD «Endlich» sind bald fünfzehn Jahre vergangen. Da ist es nun auch höchste Zeit einen neuen Tonträger nachzuliefern. Dass es sich dabei gleich um eine Jubiläums-CD handelt, trifft sich natürlich bestens.

Beiträge

  • Jakob «Köbi» Buser und der Reuss-Steg

    In der Aufnahme aus dem Jahr 1958 spielt das Handorgel-Duett Gebrüder Buser den Schottisch «Am Reuss-Steg z'Luzern». Köbi Buser mit Jahrgang 1912 war schon in jungen Jahren als aussergewöhnlicher Akkordeonist in der ganzen Innerschweiz im Gespräch.

    Er spielte in den Kapellen von Seppi Vogel, Walter Blättler, Josef Greber, Max Cerutti oder Kasi Geisser.

    Dann begann er im Handorgel-Duett zu spielen, mit Klavier und Kontrabass als Fundament, und schuf sich so ab 1947 einen eigenen Namen. In den beiden Luzerner Ländlerlokalen Gotthardloch und Reuss-Steg trat er besonders häufig auf.

    Dani Häusler

Gespielte Musik

Autor/in: daue, Redaktion: Dani Häusler