Ein intimer und musikalischer Jahresauftakt

Kulturschaffende können aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht mehr oder nur noch eingeschränkt auftreten. SRF leistet hier einen Beitrag und gibt Schweizer Kulturschaffenden unter dem Motto «Zäme stah» eine Bühne. Ein intimer und musikalischer Jahresauftakt bei «Potzmusig».

Im SRF-Studio in Zürich wurden 50 Bands aus Rock, Pop, Hip-Hop, Jazz, Klassik und eben auch aus der Volksmusik aufgezeichnet. Nicolas Senn zeigt ein paar dieser Konzertausschnitte zusammen mit intimen Aussagen der MusikantInnen zu deren Situation und Befinden in der Coronankrise.

Mit dabei ist das Innerschweizer Trio Ambäck mit Andreas Gabriel (Geige), Markus Flückiger (Schwyzerörgeli) und Pirmin Huber (Kontrabass).Das Trio geht mit seinem Musiksteil einen ganz eigenen Weg. Die Wurzeln liegen in der traditionellen Volksmusik aber Ambäck mischt diese virtuos und gefühlsvoll mit eigenen und Elementen aus der Jazzmusik. Kein Wunder spielen diese drei Volksmusiker auch auf den Bühnen der städtischen Clubs.

Das urchig, lüpfige und lustige Quartett Waschächt überzeugt mit seinem vielfältigen Repertoire und den Talenten jedes einzelnen Musikers. Mit Frowin Neff als Kapellmeister am Akkordeon, unterstützt durch Michi Jud am Akkordeon, Ueli Stump am Klavier und Carlo Gwerder am Kontrabass. Im Repertoire der Formation finden sich sowohl urchige und bodenständige Klänge als auch sorgfältig ausgesuchte Melodien aus der Unterhaltungsmusik.

Der Bündner Klarinettist Pius Baumgartner hat sich mit seinem Trio Pius Baumgartner einen Traum erfüllt. Er spielt mit der Akkordeonistin Jacqueline Wachter und der Bassistin Martina Rohrer eigene und traditionelle Kompositionen im Bündnerstil. Mal lüpfig und urchig, mal liebevoll und besinnlich.

Reto Wühtrich (Schwyzerörgeli) und seine Kollegen spielen im Schwyzerörgeliquartett UrWurzu vorallem traditionelle Stücke. Lukas Steiner (Schwyzerörgeli), Reto Jaun (Schwyzerörgeli), Dominik Wüthrich (Bass).

The Fränzli Görls mit Madlaina Janett, Anna Staschia Janett und Cristina Janett sind alle Nachkommen und Mitglieder der bekannten und legendären Engadiner Ländlerkapelle Ils Fränzlis da Tschlin. Die drei jungen Frauen machen mit ihrem Trio ihr eigenes Ding und begeistern mit ihrer liebevollen und präzisen Spielart.

Die erst 21-jährige Luzerner Jodlerin Arlette Wismer wurde sehr früh mit dem Musik- und Jodelvirus infiziert. Kein Wunder, sie stammt auch aus einem musikalischen Umfeld. Schon Mutter Priska Wismer jodelte mit Marie-Theres von Gunten zusammen. Arlette geht mit traditionellen und eigenen Kompositionen nun ihren eigenen Weg. Auf der Bühne wird sie von ihrer Schwester Leoni und der Akkordeonistin Doris Erding begleitet.

Josef Rempfler (Geige), Benjamin Rempfler (Hackbrett) und Walter Neff (Kontrabass) machen mit dem Appenzeller Echo vielseitige und abwechslungsreiche Musik. Mit ihrem Können decken die drei Musiker aus Appenzell fast die ganze Bandbreiter der Appenzellermusik ab. Dabei spielen sie traditionelle, eigene und auch moderne Kompositionen in verschiedenen Kombinationen.

Die beiden Vollblutmusiker Marcel Zumbrunn und Remo Gwerder kennen sich seit über 20 Jahren. Doch offiziell als Formation musizieren die beiden erst seit kurzem. Unterstüzt werden sie am Kontrabass durch den Toggenburger Christian Grob. Das Trio Örgeliwirbel spielt urchige und unterhaltende Schwyzerörgelimusik.

Beiträge

  • Persönliche Gespräche mit den Volksmusikern

  • Trio Örgeliwirbel

    Cyrill und Simon

  • Appenzeller Echo

    Guggisberg-Lied

  • Wie haben die Musiker*innen die Corona-Krise erlebt...

  • Trio Pius Baumgartner

    Vollmond über Meierskappel

  • Alrette Wismer

    Färnweh

  • Die Liveauftritte vor Publikum fehlen allen...

  • Schwyzerörgeliquartett UrWurzu

    Dur d'Mänggass apä

  • The Fränzli Görls

    Sur prà san Peider

  • Worauf freuen sie die Musiker*innen...

  • Ambäck

    Verändler

  • quartett waschächt

    Nüd überhole