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Alltag & Umwelt Optimistischer dank Dr. Google

Das Suchen und Lesen medizinischer Informationen im Internet kann zu einer positiveren Wahrnehmung der eigenen Gesundheit führen – und zwar dann, wenn Patienten nach einer Diagnose gesundheitliche Bedrohung erleben.

In einem Auge reflektiert der Google-Schriftzug.
Legende: Im Internet nach Informationen zu Krankheiten zu suchen kann offenbar auch optimistisch stimmen. imago

Tübinger Psychologen haben herausgefunden, dass Patienten nach medizinischen Diagnosen Internet-Informationen über ihre Krankheit einseitig aufnehmen. Dabei ist überraschend: Je schwerer die Erkrankung, desto zuversichtlicher fühlen sich Menschen nach intensiver Internetrecherche in Bezug auf ihre Gesundheit.

Den Grund vermuten die Wissenschaftler darin, dass das Gefühl von persönlicher Bedrohung zu einer einseitigen Informationsauswahl und Verarbeitung führt. Viele Menschen konzentrieren sich in solchen Fällen bei ihrer Internetrecherche unbewusst auf die positiven Informationen blenden negative aus, wie Psychologe Kai Sassenberg erklärt: «Patienten wählen dann bei der Informationssuche im Internet mehr positive Links aus und erinnern sich öfter an positive Informationen.» Erkrankte könnten so einen verfälschten Eindruck ihrer Situation bekommen und potentielle negative Verläufe ihrer Krankheit übersehen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Franz Josef Neffe, Ulbering
    DIAGNOSE hießt auf Deutsch DURCHBLICK. Dass man den Durchblick hat, muss man beweisen, z.B. indem man berichtet, wie man selber das Problem schon wenigstens einmal praktisch gelöst hat. Wenn man so etwas nicht kann, hat man keinen Durchblick und dann ist es auch keine Diagnose sondern nur eine dreiste Behauptung. Wenn man das durch Beobachtung verstanden hat, hat der Optimismus eine solide Grundlage bekommen. Weiterlernen kann man hoch effizient bei E. Coué. Guten Erfolg! Franz Josef Neffe
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  • Kommentar von Thomas Bärchtold, 8706 Meilen
    Das Institut ist privat. Was es aber versucht zu verschleihern. siehe Wikipedia Leibniz-Instit. Wer finanziert diese "Wissenschaft" wohl? U.a. die Industrie !! Ev. sogar Google! Die Daten-Kracke ist binnen paar Jahren zum mächtigsten Unternehmen der Welt georden. Es verschleihert sehr viel. In www suchen nach Dunkle Seite von G. Viele Dokus auf Youtube. Wie Microsoft spinoniert es die Comupter dieser Welt aus. Nur merkt man davon als Normaluser nichts, da sehr komplex + PC-Kennern vorbehalten.
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