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Smog schadet Babylungen
Aus Puls vom 11.02.2013.
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Alltag & Umwelt Schlechte Luft schadet Baby-Lungen

Die Lunge entwickelt sich in den ersten Lebensjahren noch und scheint besonders zu Beginn äusserst sensibel auf Schadstoffe zu reagieren. Luftverschmutzung, Smog und Feinstaub schädigen das Atmungsorgan von Säuglingen dauerhaft.

Kinder reagieren empfindlicher als Erwachsene auf Luftverschmutzung, Smog und Feinstaub. Am schädlichsten wirken sich die Schadstoffe im ersten Lebensjahr aus, so das Ergebnis einer schwedischen Studie.

Bei 1900 Kindern verfolgten die Forscher von Geburt an bis zum achten Lebensjahr den Gesundheitszustand, die Lungenfunktion und den Allergiestatus. Diese Messwerte verglichen sie anschliessend mit der jeweiligen Schadstoffbelastung des Wohnorts, in der Kinderkrippe oder der Schule.

Dabei zeigte sich, dass Kinder, welche bereits während dem ersten Lebensjahr einer erhöhten verkehrsbedingten Schadstoffbelastung ausgesetzt waren, mit acht Jahren eine deutlich verschlechterte Lungenfunktion aufwiesen.

Im ersten Lebensjahr besonders sensibel

Waren die Kinder hingegen erst nach dem ersten Lebensjahr erhöhten Schadstoffmengen ausgesetzt, hatte dies für ihre Lungenfunktion einen weitaus geringeren Einfluss. Die Forscher glauben deshalb, dass die Lunge im ersten Lebensjahr besonders sensibel auf Schadstoffe reagiert. Eltern sollten deshalb mit ihren Säuglingen wenn immer möglich verkehrsreiche Strassen meiden und für die Spaziergänge besser verkehrsfreie Gebiete wählen.

Bei Ferien im Ausland empfiehlt es sich zudem, von Städtereisen in Orte mit Smog-Problemen abzusehen.

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