Fragwürdige Leitlinien, umstrittene Stents, unfaire Skibindungen

Medizinische Leitlinien sollen dafür sorgen, dass Patienten korrekt und gleichberechtigt behandelt werden. Doch «Puls»-Recherchen zeigen: Bei Entstehung und Anpassung kommt es nicht selten zu Interessenkonflikten. Ausserdem: Medikamente statt Stents und unfaire Skibindungs-Normen.

Beiträge

  • Medikamente statt Stents – Wann kommt der Wandel?

    Eine aktuelle Studie belegt erneut, was in der Kardiologie längst Alltag sein sollte: Bei der Vorbeugung von Herzerkrankungen sollte zuerst mit Medikamenten behandelt werden statt mit invasiven Stent-Eingriffen. Doch die Anzahl präventiv gesetzter Stents nimmt seit Jahren unverändert zu.

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  • Guidelines – Im Dienst der Patienten oder der Pharma?

    Medizinische Leitlinien dienen einer optimalen Therapie und werden bei Bedarf dem aktuellen Wissen angepasst. Geschieht das stets im Interesse der Patienten? «Puls» geht der Frage anhand eines konkreten Beispiels nach und zeigt, welche Regeln für die Erstellung von Leitlinien gelten – oder fehlen.

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  • Skibindungen – Standardwerte sind nicht frauengerecht

    Auf der Piste soll der Schuh am Ski bleiben, bei einem Sturz aber möglichst schnell davon loskommen. Das funktioniert bei Frauen oft nicht wie gewünscht, denn die Härte orientiert sich an Männer-Parametern. «Puls» zeigt, wie frau ihre Skis besser einstellen und das Verletzungsrisiko reduzieren kann.

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