So halten Sie die Füsse fit

Fast alle Kinder kommen mit gesunden Füssen zur Welt. Trotzdem leiden über 40 Prozent der Erwachsenen an Fussbeschwerden. Fussschmerzen sollte man ernst nehmen: Sie sind Warnsignale.

Mann steht barfuss auf einem Parkettboden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Einfach und wirksam: Zuhause barfuss gehen statt in Pantoffeln. Colourbox

Probleme mit den Füssen zählen neben Erkältungskrankheiten und Rückenbeschwerden zu den häufigsten Schmerzursachen. Den Problemen kann man allerdings vorbeugen: durch gutes Schuhwerk und Fussgymnastik. Deren Eckpfeiler: Kraft trainieren und stretchen/dehnen. Beides lässt sich gut zu Hause bei der Hausarbeit oder vor dem Fernseher machen.

Bewährte Kräftigungsübungen:

  • Auf Zehenspitzen gehen, auf Fersen gehen, Innenkante, Aussenkante, schön abrollen.
  • Einbeinstand (z.B. beim Zähneputzen oder auf den Bus warten),
  • Mit den Zehen ein Tuch greifen
  • Einen Stift zwischen Zehen halten und etwas schreiben/zeichnen

Wozu dehnen? Ein Fuss besteht aus 26 Knochen, entsprechend vielen Gelenken und 30 Muskeln. Diese wollen bewegt werden, zum Beispiel in dieser Art vor dem Fernseher:

  • Zehen mit den Fingern auseinanderdrücken
  • Füsse nach oben (dehnt die Sohle) und nach unten (Spitzfuss) bewegen
  • Fuss- oder Handcreme einmassieren.

Wer nicht mehr so beweglich ist, geht einfach mehr barfuss – erst kurz im Wohnzimmer, später immer länger und auf unebenem Boden, Gras oder im Wald. Beim Barfussgehen wird der Fuss mit jedem Schritt stimuliert und er muss Bodenunebenheiten aktiv ausgleichen. Das fördert die Eigenwahrnehmung und trainiert die Muskeln. Verzichten Sie deshalb daheim wann immer möglich auf Hausschuhe. Gehen Sie barfuss oder in rutschfesten Socken.