«Puls» vom 5.12.2016

Beiträge

  • Krebs am Arbeitsplatz – Schwierig für Betroffene und Arbeitgeber

    Bereits heute leben in der Schweiz rund 64‘000 Menschen im erwerbsfähigen Alter mit der Diagnose Krebs, und die Zahlen steigen. Viele von ihnen arbeiten während oder nach der Behandlung weiter; der Arbeitsplatz ist ein wichtiger Anker während der Therapiezeit. Eine grosse Herausforderung, auch für Arbeitgeber, denn Dauer und Verlauf der Behandlung sind nicht absehbar. Und irgendwann kann die Grenze erreicht sein, da ein Krebskranker für den Betrieb nicht mehr tragbar ist.

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  • Experten-Chat: «Krebs am Arbeitsplatz»

    Juristin Yvonne Bollag und die Krebsberaterinnen Cornelia Orelli und Anna Zahno haben Fragen zum Thema Krebs am Arbeitsplatz beantwortet.

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  • Alte Mittel in neuen Therapien – Wirksam, aber wenig lukrativ

    Der St. Galler Forscher Christoph Driessen versucht Medikamente neu für die Krebstherapie zu nutzen, die seit Jahren erfolgreich gegen andere Krankheiten eingesetzt werden und daher sicher sind. Eine frühere HIV-Pille beispielsweise schaffte es, in der Therapie von Knochenmarkkrebs die gefürchtete Resistenzbildung gegen die Standardmedikamente aufzuheben. Das wahrscheinlich grosse Therapiepotenzial «alter» Medikamente für die moderne Medizin wird ansonsten jedoch kaum erforscht: Für die Pharma-Industrie ist die Entwicklung neuer und teurer Medikamente lukrativer.

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  • Hakenwürmer – Vom Parasiten zur Hoffnung für Allergiker

    Auf der Gotthardtunnel-Baustelle 1880 war eine von Hakenwürmern verbreitete Infektion noch ein gefürchtetes Leiden. Heute versucht die moderne Medizin, sich die Überlebensstrategie der Parasiten zu Nutze zu machen: Der Trick, mit dem der Wurm das menschliche Immunsystem überlistet, könnte zum Beispiel auch gegen Allergien helfen.

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