Zufriedenheit ist lernbar

Zufriedenheit ist nicht flüchtig wie Glück oder Freude. Zufriedenheit wurzelt in der Persönlichkeit eines Menschen. «Ratgeber»-Psychologe Markus Zimmermann gibt Tipps für ein zufriedeneres Leben.

In «Zufriedenheit» steckt nicht umsonst das Wort «Friede». Zufriedenheit ist einerseits mit dem Wesen des Menschen verbunden, andererseits ist sie ein Ausdruck der Haltung dem Leben gegenüber. Um zufrieden zu werden, kann man an dieser Haltung arbeiten.

«Wir müssen unsere Ziele im Leben überprüfen und sie den Gegebenheiten anpassen», sagt der «Ratgeber»-Psychologe Markus Zimmermann. Die Zufriedenheit hänge ab von den Ansprüchen an das Leben. Um diese Ansprüche zu erfüllen, sei es manchmal nötig, deren Niveau zu senken. Vom Traum, eine Schauspielkarriere in Hollywood zu machen, muss man sich wohl verabschieden. Warum aber nicht bei der örtlichen Theatergruppe eine Rolle übernehmen? Und wieso sich nicht schon über ein erreichtes Teilziel freuen?

Zufriedenheit erreicht man auch, indem man Gelassenheit übt. Fünfe gerade sein lassen, den Rasen mal nicht mähen. Zudem müsse man aufhören, sich ständig mit anderen Menschen zu vergleichen.