Bekanntes Bauernhaus Glungge und unbekannte Mutzbachfälle

«Querfeldeins» 2012

Wir laufen vorbei am Bauernhaus Glungge, bekannt aus den Verfilmungen von «Ueli der Knecht» und «Ueli der Pächter». Weiter gehts in Richtung Mutzbachgraben. Auf einem schmalen Pfad und mit Hilfe von Ketten und Eisenleitern geht es hinunter in den in Sandstein eingekerbten Kessel.

Kurz darauf erreichen wir den 14m hohen Wassersturz des Mutzbachfalls, um den sich zahlreiche Geschichten und Legenden ranken.

Beiträge

  • Das Tal des letzten Bären - der Mutzbachgraben

    Der Mutzbachgraben trennt das Emmental vom Oberaargau. Das kleine Tal mit dem Wasserfall ist ein beliebtes Ausflugsziel und Wandergebiet. Um den Graben winden sich viele Mythen, Legenden und Geschichten. Zum Beispiel auch, weshalb der Graben Mutzbachgraben heisst.

    Die Berner sagen den Bären Mutzen. Daher auch der Name Mutzbachgraben. «Der letzte Bär der Region soll sich hier versteckt gehalten haben», sagt Walter Ischi. Der ehemalige Pöstler lebt seit Jahrzehnten nahe des Grabens und er hat die Geschichten rund um den Graben aufgeschrieben, unter anderem für das Jahrbuch Oberaargau. «Bis der Mutz erschossen wurde, versteckte er sich angeblich in einer Hölle.» Das sei aber wohl eine Legende, so wie viele andere Geschichten rund um den Graben auch.

    Thomas Jan Pressmann

  • Wo Ueli der Knecht sein Vreni umarmte

    In Rüedisbach steht ein besonderes Bauernhaus. Die «Glungge». Der imposante Hof mit Schindeldach war in den 50er Jahren Kulisse für die Gotthelf-Klassiker «Uli der Knecht» und «Uli der Pächter».

    Die «Glungge» gehört seit fünf Generationen der Familie Reinhard. Peter Reinhard betreibt Milchwirtschaft. Grossvater Walter Reinhard hilft noch immer im Betrieb und erinnert sich gerne zurück, als die Filmstars Hannes Schmidhauser und Liselotte Pulver bei ihm vor dem Kinderzimmer standen.