Besenheide – altbekannt mit einheimischen Wurzeln

In 16 Kantonen ist Allerheiligen ein Feiertag, die geschmückten Gräber der verstorbenen Liebsten werden besucht und Kerzen angezündet.

Besenheide - allbekannt mit einheimischen Wurzeln
Bildlegende: Besenheide - allbekannt mit einheimischen Wurzeln zvg

Die Gräber sind mit immergrünen Zweigen von Weisstannen und Stechpalmen geschmückt. Traditionellerweise kommen auch einige blühende Pflanzen hinzu, seit Jahrzehnten schon die im Herbst blühende Besenheide (Calluna vulgaris). Die ursprüngliche Art ist bei uns in der Schweiz heimisch und wächst auf mageren, sauren Böden. Die Blütenstände der Besenheide wirken grazil und geben hübsche Blumensträusschen, welche ihre bezaubernde Farbe auch im trockenen Zustand behalten.
Oft wird die Besenheide mit Erika verwechselt, doch Erika (Erica carnea) wächst auf mageren und eher kalkhaltigen Böden und blüht im Frühling. Erika gehören zu den beliebten Bienentrachtpflanzen, sie bieten viel süssen Nektar und Blütenstaub. Ihre frühe und lange Blütenzeit ist wichtig für die aus dem Winterschlaf erwachten, hungrigen Hummelköniginnen.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Silvia Meister