Blasen richtig behandeln

Blasen an den Füssen entstehen, wenn zwischen Haut und Socke oder Schuh eine Reibung entsteht. Die Haut will sich schützen und bildet Flüssigkeit zwischen der äussersten Hautschicht und der darunterliegenden. Ein Schutz, der sehr schmerzhaft werden kann.

Nahaufnahme Ferse mit Pflaster auf einer Blase.
Bildlegende: Blasenpflaster sollte man immer zur Hand haben. Colourbox

«Am besten, man lässt die Blase schon gar nicht entstehen», sagt Survivaltrainer Gion Saluz De Salugo. Dank jahrelangem Training in der Wildnis und vielen Kilometern in den Füssen ist er erprobt im Umgang mit Blasen.

Tipps gegen Blasen vom Survivaltrainer:

  • Blasen vorbeugen: Gut eingelaufene Schuhe anziehen. Man sagt, dass Schuhe nach fünfmal zehn Kilometern eingelaufen sind. Zwei Paar Socken anziehen, am besten nichts Synthetisches. Merinowolle eignet sich am besten. Die dünnere Socke unter der dickeren tragen. Eine Notfallapotheke mit Blasenpflaster mitnehmen, eventuell Tape, Desinfektionsmittel und eine Nadel. Weiss man, dass man sehr empfindliche Haut hat, kann man die Stellen schon im Vornherein gut mit Tape abkleben.
  • Blasen behandeln: Wenn es Flüssigkeit in der Blase hat, rät Gion Saluz De Salugo, diese sorgfältig aufzustechen und die Flüssigkeit ablaufen zu lassen. Danach die Haut drauflassen, desinfizieren und mit Blasenpflaster abkleben. Wenn es keine Flüssigkeit in der Blase hat, soll man die Stelle nur abkleben.
  • Blasen heilen: Zurück von der Wanderung Blase aufstechen, desinfizieren und an der Luft trocknen lassen. Falls man Schuhe anziehen muss, die Blase mit einem Blasenpflaster abkleben.

Redaktion: Brigitte Wenger