Blumenkohl für den nächsten Frühling

Garten

Leiden Sie auch unter Raupen, die Ihre Kohlweisslinge fressen oder unter Kohlherzdrehhmücken, die verhindern, dass ein Kopf ausgebildet wird? Dann probieren Sie den Anbau von Winterblumenkohl aus. 

Bildlegende:

Der Anbau von Winterblumenkohl lohnt sich, weil im Winter keine hungrigen Schädlinge da sind und im Frühling aromatischer Blumenkohl geerntet werden kann. Winterblumenkohl gibt es in verschiedenen Sorten, er hat einen besonders kurzen Stamm und übersteht dadurch die kalte Jahreszeit besser.

Berücksichtigen Sie beim Anbau diese Punkte:

  • Winterbumenkohl wird ab Ende Juli ausgesät und Ende August / anfangs September ausgepflanzt.
  • Winterblumenkohl wird auf Beete gesetzt, so im Sommer keine Kohlgewächse wuchsen.
  • Das Beet wird vor der Pflanzung mit organischem Gemüsedünger und Kompost gedüngt, damit genügend Nährstoffen für ein kräftiges Wachstum vorhanden sind.
  • Setzen Sie Winterblumenkohl tief, giessen Sie ihn regelmässig, lockern und mulchen Sie den Boden.
  • Häufeln Sie ihn an, so wird er standfest und kräftig und bildet viele Blätter bis zum Herbst.
  • Falls im Gemüsegarten die Kohlmottenschildlaus an den Kohlgewächsen vorkommt, wird der Winterblumenkohl mit einem feinen Netz geschützt, sonst überwintern die sogenannten «Weissen Fliegen» gerne auf seinen Blättern.
  • Im März wird er nochmals gedüngt und gepflegt, dann bildet er im April / Mai wunderbare, feine aromatische Blumenkohlherzen aus.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Silvia Meister