Der Schlitten: Die Qual der Wahl

Beim Schlittenkauf gilt heute das Motto «Wer die Wahl hat, hat die Qual». Grundsätzlich unterscheidet man zwischen klassischen Holzschlitten wie Davoser, Grindelwaldner, Beckenrieder, Gantrischer, etc. und dem Sportrodel.

Dieser Rodel ist dank flexibler Kufen besser lenkbar.
Bildlegende: Dieser Rodel ist dank flexibler Kufen besser lenkbar. srf

Die beiden Schlittentypen unterscheiden sich in ihrer Bauweise, was dazu führt, dass man sie unterschiedlich lenkt. Die klassischen Davoser gelten als gemütlich und universell einsetzbar (aufrecht schlitteln, Kindertransport, Warentransport) und sind langsamer. Rodel sind schneller und sportlicher (liegend schlitteln, Kanten greifen im Schnee). Rodel sind zwar schneller, gelten aber auch als sicherer.

Zwischen dem Davoser und dem Sportrodel gibt es auch den Freizeitrodel. Aufgebaut und technisch zu fahren wie der Sportrodel, die Fahrweise ist aber aufrecht.

Schlitten aus Kunststoff eignen sich vor allem für Kinder und für den kleinen Hügel hinter dem Haus. Für die schnelle Schlittelpiste sind sie generell aber zuwenig robust.

Moderation: Joëlle Beeler, Redaktion: Jürg Oehninger