Die richtige Regenjacke — so bleiben Sie trocken!

Eine wasserdichte und nichtatmungsaktive Regenjacke kann Sie schnell ins Schwitzen bringen. Und statt im Trockenen stehen Sie damit im Regen. Darum ist es wichtig beim Kauf einer Regenjacke darauf zu achten, dass sie atmungsaktiv und wasserabweisend ist. Eine Anleitung zum richtigen Regenjackenkauf.

Jemand sitzt in einer Regenjacke auf einem Baumstrunk.
Bildlegende: Nicht jede Regenjacke ist eine gute Regenjacke. Keystone

Praktisch alle Regenjacken sind heute wasserabweisend und wasserdicht. Beim Kauf einer Regenjacke sollte man dennoch auf folgende Punkte achten:

  • Verarbeitung der Nähte
  • Geschützte Lüftungsschlitze und Reissverschlüsse
  • Kapuze mit verstellbaren Bündchen
  • Qualität der Membrane (Material)
  • Wassersäule (Symbol auf Etikette)

Bei der Wassersäule gilt: Je höher die Wassersäule ist, desto dichter ist das Gewebe der Jacke. Ab 1300 Millimeter Wassersäule gilt ein Stoff als wasserdicht.

Bei einer hochwertigen Regenjacke kommt es in erster Linie auf die Membran an. Bei der Membran handelt es sich um die Beschichtung, die sich auf der Innenseite der Regenjacke befindet. Die Membran ist wichtig für den Tragekomfort und die Atmungsaktivität.

Regenjacken wollen gepflegt sein

Wichtig ist, dass die Jacke in der Waschmaschine und mit einem speziellen Waschmittel gereinigt wird. Denn nur wenn die Poren der Membran offen sind, können sie auch atmen und nur so bleibt die Regenjacke wasserabweisend und wasserdicht.

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So funktioniert der Wassersäulentest

2:29 min, vom 23.10.2015

Autor/in: Marcel Hähni, Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Marcel Hähni