Drei Tricks für einen effizienten Laufstil

Fit und Gesund

Rennen können fast alle. Die einen etwas länger, die anderen etwas schneller. Obwohl der Laufstil sehr individuell ist, gibt es ein paar Tipps, die alle beherzigen können, um effizienter zu laufen.

Viktor Röthlin bei den Olympischen Spielen in Peking 2008
Bildlegende: Vokuhila, Läuferdreieck, aufrechte Haltung: der ehemalige Spitzenmarathonläufer Viktor Röthlin zeigt die perfekte Lauftechnik. Hier: Olympische Spiele in Peking 2008. Keystone

Rennen macht mehr Spass, wenn es sich gut anfühlt. Wenn es sich leicht anfühlt und effizient. Dank folgenden Tipps können Sie nicht nur länger, sondern auch eleganter laufen.

Vokuhila – vorne kurz, hinten lang

Vokuhila bezieht sich nicht auf eine Frisur aus den 80er Jahren, sondern auf die Schrittlänge. Der Fuss sollte nah vor dem Körper aufsetzen (vorne kurz), dafür hinter dem Körper länger auf dem Boden bleiben (hinten lang). Der längere Bodenkontakt hinter sorgt für einen guten Vortrieb. Der kurze Bodenkontakt vorne für einen nicht zu langen Schritt und ein aktives Auftreten.

Aufrechte Körperhaltung

Laufanfänger tendieren dazu, beim Laufen hinten abzusitzen. Das macht schwerfällig und sieht auch so aus. Schieben Sie Ihr Becken beim Laufen nach vorne, so richten Sie sich automatisch auf. Rennen Sie also mit einer stolzen und aufrechten Körperhaltung und einem Blick, der dahin geht, wo Sie hinwollen: nach vorne.

Läuferdreieck

Beim Rennen sind nicht nur die Beine wichtig, sondern auch die Arme. Sind die Ellbogen weit offen, bremst das die Laufbewegung ab. Die Ellbogen sollten immer 90 Grad oder spitzer sein. Stellen Sie sich vor, dass Sie – wenn der Ellbogen hinter dem Rücken ist – eine Toblerone zwischen Rücken, Ober- und Unterarm durchschieben können (Läuferdreieck). Oder klemmen Sie gedanklich einen Tennisball im Ellbogen ein.

Redaktion: Brigitte Wenger