Farbige Wände bringen Leben ins Haus

Farben wirken sich auf die Psyche aus. Und farbige Wände bringen Leben ins Haus. Das wussten bereits die Monarchen im 17. Und 18. Jahrhundert. In ihren Schlössern waren deshalb farbige Räume gang und gäbe.

Jede Farbe hat ihre ganz spezielle Wirkung. Der Architekt und Innenraumgestalter Andrin Schweizer sagt, welche Farbe sich für welches Zimmer eignet. Er beschreibt, wie Farben einen Raum verändern können und wie sie mit der Einrichtung harmonieren können.

Tipps:

  • Der mediterrane Look mit Terrakotta- oder warmen Orangetönen, mit der Schwammtechnik auf die Wände aufgetupft, bringt warme Atmosphäre ins Wohnzimmer.
  • Für das Kinderzimmer eignet sich sonniges Gelb. Die Farbe beruhigt kleine Kinder und bewirkt gleichzeitig ein «Smily-Feeling».
  • Ein dunkles Blau eignet sich gut für Schlafzimmer- und Küchenwände. Blau hat eine beruhigende Ausstrahlung. Ein zartes Lindengrün soll die Geistesarbeit im Büro fördern. Ein anregendes Rot passt eher zu extrovertierten Menschen.
  • Weisse Wände sind dennoch nicht völlig out: Wenn viele Möbel im Zimmer stehen und zahlreiche Bilder an der Wand hängen, ist Weiss sogar die bessere Alternative zu farbigen Wänden. Es empfiehlt sich jedoch ein abgetöntes Weiss, weil das nicht so grell wirkt.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Christine Schulthess/Andrin Schweizer