Fatigue bei Krebserkrankung: Wie kann das Umfeld damit umgehen?

«Fatigue» ist eine bleierne, unendliche Müdigkeit, die oft mit einer Krebsbehandlung einhergeht. Eine «Fatigue» lässt sich nicht wegschlafen. Das ist für Angehörige und Arbeitskolleginnen und Kollegen nicht einfach zu verstehen. Und damit umgehen ist nochmals schwieriger.

Zwei Freundinnen, eine gähnt und stützt sich auf die andere.
Bildlegende: Im Alltag zu müde für einfachste Sachen und für Angehörige und Freunde nur schwer zu verstehen, das ist eine Fatigue bei einer Krebserkrankung. colourbox

«Eine ‹Fatigue› sieht man nicht, wie ein eingegipstes Bein. Es ist eine unsichtbare Behinderung», sagt Florian Strasser, Chefarzt an der Cancer Fatigue Klinik in Gais.

Wie mit jemanden umgehen, der unter Fatigue leidet:

  • Akzeptieren, dass es sich um eine unsichtbare Behinderung handelt. Eine Fatigue kann man nicht wegschlafen.
  • Räumen Sie dem Krebspatienten genug Zeit ein, damit er seine Therapie gegen die Fatigue machen kann.
  • Achten Sie als Angehörige oder Freund auch auf sich. Es bringt nichts, wenn Sie auch ausbrennen. Lassen Sie sich beraten und nehmen auch Sie Hilfe in Anspruch.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Regula Zehnder