Fiese Mücken wollen wieder unser Blut - so schützen Sie sich

Pünktlich zur Sommerzeit sind auch die Mücken wieder da und machen uns das Leben schwer. Mehr als 100 verschiedene Arten stechen derzeit zu.

Stechmücke auf einer Hand.
Bildlegende: Ab Juni haben Mücken Hochsaison. Colourbox

Für die meisten Mücken ist Paarungszeit. Sie pflanzen sich fort und dazu brauchen sie Blut. Im Blut hat es viele nützliche Proteine, die für die Entwicklung der Eier wichtig sind. Weil die Mückenweibchen diese wichtigen Eiweisse selber nicht produzieren können, stürzen sie sich auf uns. Das Ungerechte ist, dass sie nicht jeden von uns gleich gerne haben. Viele bekommen keinen einzigen Stich, andere hingegen wissen gar nicht, wo sie sich zuerst kratzen sollen. 

Wie man Mückenstiche verhindern kann

  • Meiden Sie Spaziergänge an stehenden Gewässern
  • Tragen Sie Mückenschutzmittel auf die Haut auf. Empfohlen werden Mittel, die mit dem Gütesiegel «Getestet vom Schweizerischen Tropeninstitut» ausgezeichnet wurden.
  • Tragen Sie Kleidung mit langen Ärmel und Hosenbeinen, jedoch keine zu eng anliegenden Kleider. Die Mücken stechen auch durch das Gewebe.
  • Dunkle Farben finden die Mückenweibchen besonders attraktiv - tragen Sie deshalb möglichst helle Kleidung
  • Verwenden Sie ein Moskitonetz für ihr Bett oder bringen Sie Fliegengitter an den Fenstern an. 
  • Auch die Klimaanlage in ihrem Hotelzimmer in den Ferien kann Ihnen Sicherheit bieten. Da Mücken Klimaanlagen nicht mögen, sollten Sie die Klimaanlage über Nacht eingeschaltet lassen.

Wenn man trotzdem gestochen wird

  • Stich mit Eispackungen kühlen
  • Der eigene Speichel kühlt die schmerzende Stelle
  • Stiche im Essigwasser baden
  • Einstichstelle mit Heilerde behandeln
  • Salben und Gels benutzen, die Antihistaminika enthalten 
  • Auf keinen Fall sollten die Mückenstiche aufgekratzt werden - man verhindert so eine Infektion, durch Bakterien, die in die Wunde gelangen.
  • Heilt ein Mückenstich nicht ab oder infiziert sich, ist ein Arztbesuch zu empfehlen.

Moderation: Reto Scherrer, Redaktion: Sirio Flückiger