Gefährdete Arten zuhause anpflanzen

Jetzt im Herbst ist Setzzeit von Rosen, Sträuchern und Bäumen. Im Winter wurzeln sie sich ein und meistern so die Wetterumschwünge des Frühlings besser. 

Rosa Blume am Strauch.
Bildlegende: Die Weiche Rose (Rosa mollis) eignet sich für den Garten oder Balkon. Silvia Meister

Einige Arten der einheimischen Flora sind besonders gartenwürdig, weil ihr Bestand in der Schweiz gefährdet ist. Allen voran eignen sich einheimische Wildrosen. Zu den gartenwürdigen Wildrosen zählen Chavins Rose (Rosa chavinii), Zimtrose (Rosa majalis), Essigrose (Rosa gallica) und Weiche Rose (Rosa mollis).

Chavins Rose (Rosa chavinii)

  • Sie wird gut 3 Meter hoch und blüht hellrosa, fast weiss
  • Wählen Sie einen vollsonnigen, warmen Standort, zum Beispiel eine Südfassade

Zimtrose (Rosa majalis)

  • Sie wird 1,50 Meter hoch, bildet Ausläufer und blüht dunkelrosarot
  • Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort: entlang eines Weges, an der Westseite einer Hecke, im Topf (Grösse mind. 50 x 40cm) auf der West- oder Ostseite

Essigrose oder Französische Rose (Rosa gallica)

  • Sie ist die Stammutter unserer Gartenrosen und wird 1 Meter hoch. Sie bildet viele Ausläufer und blüht karminrot
  • Wählen Sie einen sonnigen Standort: im Topf (Grösse mind. 50 x 40cm) z.B. eine sonnige Dachterrasse oder ein südliches Bord, wo sie sich ausbreiten darf

Weiche Rose (Rosa mollis)

  • Sie wird 1.5 Meter hoch, bildet wenig Ausläufer und blüht rosarot
  • Auch sie braucht einen sonnigen Standort: im Topf (Grösse mind. 50 x 40cm) auf der Südseite, im Blumenrasen, im Süd- oder Westbord
  • Rosen sind erhältlich in biologisch geführten Fachgärtnereien oder in staatlichen Forstbertrieben.

Redaktion: Silvia Meister