Geschlechteruntypische Berufswahl fördern

Noch immer wählen viele junge Frauen und Männer auf der Suche nach dem passenden Beruf einen typischen Frauen- oder eben Männerberuf. Muss das sein? Eine Expertin erklärt.

Mädchen mit Zahnrädern und Brille.
Bildlegende: Mädchen und Technik: Geschlechteruntypische Berufe sind ein Forschungsfeld. Colourbox

Wie können Eltern oder Lehrer Mädchen oder Buben unterstützen, damit diese ihren Beruf ganz selbstverständlich aus der ganzen Palette an Berufen auswählen und bei der Berufswahl keine blinden Flecken haben?

Antwort gibt die Soziologin und Geografin Karin Schwiter. Sie forscht an der Universität Zürich über junge Erwachsene in geschlechteruntypischen Berufen. Sie sagt: «Wenn Frauen nur in Frauenberufen tätig sind und Männer nur in Männerberufen, werden die Talente in unserem Land zu wenig genutzt.»

Redaktion: Maja Brunner