Gesund anfeuern heisst richtig anfeuern

Ein Feuer sorgt für eine gemütliche Atmosphäre. Besonders jetzt, in der kalten Jahreszeit. Doch gesund ist die Emission des Feuers nicht. Damit das Feuer nicht ungesund wird, lohnt es sich, richtig anzufeuern. Das will gelernt sein.

Feuer brennt.
Bildlegende: Hübsch anzuschauen – ungesund einzuatmen. Colourbox

«Ein Feuer ist dann gesundheitlich unbedenklich, wenn es richtig brennt», sagt Dominik Noger, Leiter Sektion Luftqualität des Kantons St.Gallen. «Starke Emissionen können zu Atemproblemen und Herzkreislaufbeschwerden führen. Der Russ des Feuers ist mit dem Russ von Dieselfahrzeugen zu vergleichen – und dieser ist krebserregend.»

Möglichst rauchfrei feuern

  • Vorbereiten: Schichten Sie eine Kreuzbeige (je nach Grösse der Feuerstelle; zum Beispiel zwei Holzscheiter parallel unten, zwei quer parallel darauf). Darauf legen Sie kleinere Holzstücke, hier eignet sich Nadelholz, da es schnell brennt. Eventuell legen Sie noch eine Anzündhilfe darauf.
  • Anzünden: Zünden Sie von oben her an. So kann das Holz unten noch austrocknen. Die daraus entweichenden, gesundheitlich ungünstigen Gase steigen durch das Feuern und verbrennen.
  • Abbrennen: Achten Sie beim Feuer in einem geschlossenen Raum darauf, dass genügend Frischluft dazu kommen kann. Erst wenn nur noch Glut vorhanden ist, kann die Luftklappe geschlossen werden.
  • Das Holz: sauber, kein Abfallholz, naturbelassen, trocken (ca. zwei Jahre trocken gelagert). Häufig brauchen wir zu dicke Holzstücke, ein Querschnitt von drei mal drei Zentimeter reicht.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Brigitte Wenger