Haselnüsse aus dem eigenen Garten

Der November ist wie geschaffen, um endlich einen Haselnussstrauch zu pflanzen. Die Hasel ist vielseitig und die Nüsse können in der eigenen Küche verwertet werden.

Ein Häufchen Haselnüsse auf blau-grauer Unterlage.
Bildlegende: Haselnüsse sind köstlich – auch roh als Snack!

Der November ist die beste Zeit, um Sträucher und Bäume zu setzen. Da die Früchte des Gehölzes auch in der eigenen Küche verwendet werden können, macht das Setzen eines Haselstrauches doppelte Vorfreude.

Sogar für Baumhäuser taugt er

Die Sträuche finden überall Platz. In einem grossen Garten bildet der Haselnussstrauch mit seinem vasenförmigen Wuchs ein exzellentes Schattendach. Er wächst strauchartig und es bilden sich viele Stämme. Diese können eine beachtliche Stärke erreichen, sodass der Baum mit der Zeit ein schönes Baumhaus tragen kann.

Drei Sorten von kleineren Bäumen

Neu gibt es auch Haselnusssträucher, die auf Baumhasel veredelt wurden. Diese wachsen zu kleineren Bäumen heran, welche in kleinere Gärten gepflanzt werden können.
Es gibt drei verschiedene Sorten:

  • Hallsche Riesennuss mit daumengrossen, langen Nüssen
  • Rotblättrige Zellernuss mit rotblättrigem Austrieb, der sich im Lauf des Sommers vergrünt
  • Weisse Lambertsnuss mit geschmacklich exzellenten Nüssen

Zuchtsorten haben grössere Nüsse und deshalb auch eine grössere Ernte als die Wildarten. Haselnüsse brauchen gute Gartenböden, die genügend Feuchtigkeit liefern. Möchte man eine Hasel auf der Terrasse halten, so braucht sie genügend grosse Kübel und regelmässige Wasser- und Düngergaben.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Silvia Meister