Haushalts-Crashkurs

«Wenn man über mehr Fachwissen verfügt, ist man professioneller und hat mehr Freude am Haushalten». Das sagt Helene Rudolf, Hauswirtschaftslehrerin und Haushalts-Crashkurs-Leiterin im Bildungszentrum Wallierhof in Riedholz (SO).

Sie schafft einen Überblick im Dschungel der Reinigungsmittel und neuen Reinigungsutensilien, gibt Tipps für die richtige Körperhaltung beim Putzen und zeigt, wie man die Wäsche richtig behandelt, sodass sich das Bügeln fast erübrigt.


Tipps von der Fachfrau:

  • Zeit und Arbeit beim Bügeln können wir einsparen oder diese erübrigt sich sogar, wenn die nasse Wäsche vor dem Aufhängen gut ausgeschüttelt, exakt aufgehängt und zurecht gezogen wird. Wird im Tumbler getrocknet, muss die Wäsche nach Programm-Ende sofort dem Tumbler entnommen und warm gefaltet werden.
  • Reinigen mit System: Beim Abstauben arbeitet man konsequent rechts- oder linksherum, sodass weniger vergessen geht. Reinigungsarbeiten vom saubereren Teil zum schmutzigeren erledigen. So kann man mit demselben Lappen arbeiten, der anschliessend in die Wäsche wandert.
  • Beim Staubsaugen in Ecken und Ritzen die Fugendüse einsetzen. Dadurch verhindert man Kratzspuren an Wänden, Sockelleisten und Möbeln.
  • Flecken in der Wäsche vor dem Waschen behandeln. Die Temperatur während des Waschens fixiert die Flecken, die nachher kaum mehr zu beseitigen sind. Dabei leistet die gute alte Ochsengallseife in fester oder flüssiger Form gute Dienste. Aber auch das Benetzen mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser kann Wunder wirken.
  • Unsere Grossmütter haben die Fenster mit Wasser und Schnaps gereinigt. Heute stehen unzählige entsprechende Reinigungsmittel in den Regalen. Tipp: ein einfaches Gemisch aus Wasser und Sprit.

Moderation: Regula Sager, Redaktion: Christine Schulthess