Kalte Küche: Ja, aber...

Wenn es warm ist, essen viele nur noch kalt. Ein Salat zum Mittagessen, ein Sandwich zum Lunch oder ein Birchermüesli als Abendessen. Aber ist kalt essen nicht ungesund? Heisst es nicht, dass man mindestens einmal am Tag warm essen soll?

Kaltes Essen ist oft fettig und weniger nahrhaft.
Bildlegende: Kaltes Essen ist oft fettig und weniger nahrhaft. colourbox.com

«Kalt essen kann ungesund, aber ebenso auch sehr gesund sein», sagt SRF-Ernährungsberaterin Helena Kistler. «Es kommt darauf an, in welchem Kontext und in welcher Zusammenstellung die kalte Mahlzeit gegessen wird.»

Kalt hält oft nicht lange hin

Nach einem Salat am Mittag ist man leistungsfähiger als nach einem deftigen Menu. Vor allem bei warmem Wetter. Man muss jedoch bedenken, dass man schneller auch wieder Hunger hat. Deshalb soll man den Salat mit Brot und eiweisshaltigen Beilagen aufpeppen.

Das kalte Kaffee Complet, also die kalte Platte, ist ein beliebtes Schweizer Abendessen. Leider isst man gerade da oft zu fetthaltig, wie Wurst und Käse. Und trotzdem hat man häufig nach dem kalten Essen das Gefühl, nicht richtig gegessen zu haben.

Kalt ist oft nicht ausgewogen

Das Kaffee Complet soll man also unbedingt mit frischen Früchten, Salat oder einer Gemüsesuppe ergänzen. So isst man ausgewogener und fühlt sich eher satt.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Brigitte Wenger