Katzen unters Messer – Tierschutz empfiehlt Kastration

Über 1,4 Millionen Katzen gibt es in der Schweiz. Das sind zu viele. Der Schweizer Tierschutz und seine kantonalen Sektionen empfehlen, die Tiere zu kastrieren. Das klingt brutal, ist aber notwendig.

Zwei Katzen liegen auf einer Mülltonne.
Bildlegende: Katzen vermehren sich rasant, wenn sie nicht kastriert sind. Colourbox

Die beliebten Haustiere vermehren sich rasend schnell und es gibt mehr und mehr verwilderte Katzen, die Krankheiten verbreiten. Deshalb sollten die Tiere kastriert werden.

Nadja Brodmann vom Zürcher Tierschutz rät:

  • Kater und Katzen bereits im Alter von fünf bis sechs Monaten zu kastrieren
  • Idealer Zeitpunkt: Oktober und März, da die Katzen dann nicht trächtig sind
  • Nach dem Eingriff die Katze nicht raus lassen und die Narbe beobachten

Eine Kastration habe nur Vorteile, so Nadja Brodmann. Kastrierte Katzen und Kater bleiben trotzdem gute Mäusefänger und dick werden sie nur, wenn Menschen sie übermässig füttern. Kastrierte Kater streunen weniger und sind öfters zuhause.

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Endloser Kampf gegen verwilderte Katzen

11 min, aus Einstein vom 17.10.2013

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Lea Fürer