Krafttraining macht Läufer effizienter

Der typische Läufer verirrt sich nur ungern ins Fitnessstudio. Dabei überbrückt ein guter Kraftaufbau nicht nur den Winter, sondern verkleinert auch das Verletzungsrisiko und macht das Laufen effizienter.

Mann rennt einen Berg hinauf.
Bildlegende: Kraftvolles Laufen im Sommer beginnt mit Krafttraining im Winter. colourbox.com

Läufer brauchen keinen grossen Bizeps oder dicken Oberschenkel. Eine gute Körperstabilität unterstützt jedoch die Laufbewegung und spritzige Muskeln machen das Laufen leichter.

So sollte das Krafttraining für Läufer aussehen:

  • Ganzkörpertraining: Ein Läufer braucht nicht nur die Beine, um schnell zu sein. Laufen Rumpf und Arme nicht mit, bremsen sie die Beine.
  • Körperstabilität: Eine starke Rumpfmuskulatur verhindert das Einbrechen des Oberkörpers und sorgt damit für kräftige Schritte.
  • Hintere Muskelpartien: Die Muskeln, die wir nicht sehen – Oberschenkel hinten, Gesäss, oberer Rücken – vergessen wir oft. Genau diese brauchen wir aber für einen effizienten Vortrieb.
  • Nicht exzessiv: Zweimal wöchentlich, mit eigenem Körpergewicht oder so, dass man die Übung in drei Blöcken à 10 bis 12 Wiederholungen schafft. Funktionelles Training, also sportartspezifische Übungen, die komplexe Bewegungsabläufe für mehrere Muskelgruppen beinhalten, sind ideal.

Redaktion: Brigitte Wenger