«Let's Play»: Games erfahren ohne zu spielen

Statt Filme zu schauen, lassen sich auch Games schauen – wir erklären, wie das funktioniert.

Let's Play mit Charles Nguela und Guido Berger.
Bildlegende: Let's Play mit Charles Nguela und Guido Berger. Screenshot SRF Digital

Games spielen können nicht alle, obwohl sie vielleicht wollen: Manche besitzen die entsprechenden Geräte nicht, der Computer ist veraltet oder die Fingerfertigkeit fehlt, um ein Game zu bedienen. Games lassen sich aber trotzdem erfahren, und zwar in Form eines eigenen Genres: Das «Let's Play».

«Let's Play» gibts mit oder ohne Kommentar

Ein «Let's Play» bezeichnet ein bestimmtes Genre auf Video-Plattformen: Anderen zuschauen, wie sie ein Game spielen. Es ist ein bisschen wie Filme schauen – mit dem Unterschied, dass man einer Spielerin zusieht, die ein Game spielt. Die Formen sind sehr frei, es gibt eigentlich nur zwei grobe Kategorien:

  • Das Game ist sichtbar, aber auch die Spielerin in einem kleinen Kästchen, die laufend das Game kommentiert und mit den Zuschauern über einen Chat interagiert.
  • Ein «Let's Play» ohne Kommentar, man sieht und hört nur das Game, die Spielerin steuert nur die Spielfigur.


Let's Plays finden sich vor allem auf folgenden zwei Plattformen:

Was soll ich schauen?

Die SRF-Digitalredaktion präsentiert jeden Montagabend ab 20 Uhr ein Live-Let's-Play auf ihrem Youtube-Kanal «SRF Digital». Im Mai waren vier «Let's Plays» in einem speziellen Format zu sehen: Guido Berger von SRF Digital zeigte zusammen mit einem Schweizer Comedian ein Let's Play, und zwar live am Schweizer Fernsehen:

Wer trotzdem gerne anfangen möchte, Games zu spielen: Der Ratgeber «Wie fange ich mit Gamen an» von 2019 hilft da weiter.

Autor/in: Méline Sieber