Neuer Impfstoff gegen die gefährliche Hundekrankheit Leptospirose

Seit einigen Wochen ist ein Impfstoff verfügbar, der Hunde besser gegen die sogenannte Leptospirose schützt. Die Krankheit wird hauptsächlich über Bakterien in Pfützen und Tümpeln übertragen. Sie kann in schweren Fällen zu Nierenversagen und zum Tod führen.

Der verbesserte Impfstoff gegen Leptospirose ist seit Mitte Juni 2013 erhältlich.
Bildlegende: Der verbesserte Impfstoff gegen Leptospirose ist seit Mitte Juni 2013 erhältlich. Colourbox.com

Der neue Impfstoff wirkt zusätzlich zu den zwei bisherigen gegen vier weitere Typen des Erregers. Die Impfung wird mit einer Spritze verabreicht. Im ersten Jahr findet eine Grundimmunisierung statt, das bedeutet, dass die Impfung nach drei bis vier Wochen wiederholt werden muss. Danach muss die Impfung einmal jährlich aufgefrischt werden.

Leptospirose-Bakterien werden von Nagetieren wie Ratten und Mäusen im Urin ausgeschieden und gelangen so in den Boden und ins Wasser. In stehenden Gewässern können sie sich bei wärmeren Temperaturen von Frühling bis Herbst verbreiten. Das Trinken aus solchen Gewässern ist deshalb bei Hunden die häufigste Ansteckungsquelle.

Die Krankheit kann sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome wie Fieber, Mattigkeit oder Erbrechen äussern. Je früher die Behandlung mit Antibiotika einsetzt, desto besser sind die Chancen.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Doris Rothen