Oje – ein Bluterguss!

Fit und Gesund

Gerade wenn man im Sommer Bein zeigt, hat man nicht gerne einen blauen Fleck, ein Hämatom, eine «Blöiele» oder einen «Mosen», wie man umgangssprachlich sagt. Dabei handelt es sich um winzige Blutungen unter der Haut, die je nach Abbau des roten Blutfarbstoffes verschiedenfarbig durchschimmern.

Frau mit baluem Fleck am Arm
Bildlegende: Blauer Fleck am Arm Colourbox
  • Bei Hellhäutigen sieht man Hämatome leider besser.
  • Frauen neigen öfter zu Hämatomen als Männer. Frauen haben ein anderes Unterhautfettgewebe als Männer.
  • Wer Blutgerinnungs- oder Bluthochdruckmedikamente nimmt, hat öfter einen blauen Fleck.
  • Hat man sich angestossen, gibt es die sogenannte PECH-Regel.
  • P steht für: Pause machen.
  • E steht für: Eis. Kühlen Sie die Stelle, an der Sie sich angestossen haben.
  • C steht für: Kompression. Am besten drücken Sie den Eisbeutel fest auf die traumatisierte Stelle.
  • H steht für: Hochlagern. Lagern Sie das Bein hoch. So begünstigen Sie den Abfluss des Blutes, das aus den winzigen gerissenen Gefässen unter der Haut ausfliesst und dem Bluterguss die Farbe gibt.
  • Frisch verletzte Stellen sofort mit Essigsaurer Tonerde eincremen. Anschliessend zweimal täglich mit der gleichen Salbe eincremen. Auch Quark kann helfen.
  • Ab dem zweiten Tag kann Zugsalbe oder das alte Hausmittel heisse Kartoffeln helfen.

Moderation: Joëlle Beeler, Redaktion: Regula Zehnder